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Gesundheit
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| Autor: Dr. med. Chr. Steiner |
| erschienen: 01.02.2010 |
| Herausgeber: Elraanis Verlag |
| Kontakt zum Autor: contact@elraanis.de |
| | HOLOPATHIE: ein Interview mit Dr. med. Chr. Steiner |
 Was ist HolopathieDie Holopathie eignet sich sehr gut dafür, aus einer Fülle von Beschwerden, die unter Umständen nicht klar zuordenbar sind, die entscheidende Ursache herauszufinden und genau an den Fäden zu ziehen, die für die Heilung des Ganzen entscheidend sind. In den meisten Fällen geht es nicht mehr um einzelne Organerkrankungen, sondern um systemübergreifende Störungen.
Anwender der Holopathie:
In Berlin: Naturheilpraxis Rainer Schiffler Tel.: 030 365 70 53
In Prien am Chiemsee: Naturheilpraxis Dagmar Paschke, 08051-9614571
Interview:
Frage: Herr Dr. Steiner wie arbeitet die Holopathie?
Dr. Steiner: Krankheiten, die sich nur in Organen alleine abspielen gibt es nicht. Der Patient erlebt seine Krankheit zwar auf der Organebene, erlebt seinen Magen oder Darm, oder sein Herz oder die Niere, aber in Wirklichkeit sind die Krankheitsreaktionen auch im Bindegewebe, im vegetativen System, in den Reflexen, in allen übergeordneten Bereichen, und zwar um so mehr, je chronischer die Erkrankung ist. Das Problem ist nicht so sehr die akute Erkrankung, sondern die chronische. Patienten, die schon alles Mögliche hinter sich haben und nicht weiter wissen. Es geht darum, die Komplexität, die den menschlichen Körper ausmacht, mit einer möglichst effizienten, in der Praxis einfachen Methode aufzudröseln, also herauszufinden, was bei Patienten, die sich einfach nur müde und lustlos fühlen, die diverse Allergien haben, oder irgendwelche unklaren Verspannungen und Magen-Darmprobleme, eigentlich los ist. Die Holopathie eignet sich sehr gut dafür, aus einer Fülle von Beschwerden, die unter Umständen nicht klar zuordenbar sind, die entscheidende Ursache herauszufinden und genau an den Fäden zu ziehen, die für die Heilung des Ganzen entscheidend sind. In den meisten Fällen geht es nicht mehr um einzelne Organerkrankungen, sondern um systemübergreifende Störungen. Sehr viele Menschen haben Schilddrüsenstörungen, das sind Störungen in der Balance zwischen Schilddrüse und Nebenniere, die in der Praxis oft nicht erkannt werden, weil die Testung der Antikörper, die zur Schilddrüsenerkrankung führen teuer ist, und die behandelnden Ärzte fürchten, dass sie ihr Budget überschreiten, wenn sie das messen. Ich weiß, dass es sehr viele Frauen gibt, die Psychopharmaka bekommen, in Wirklichkeit aber eine unerkannte und nicht diagnostizierte Schilddrüsenstörung haben. In der Holopathie könnte man das sehr schnell und kostengünstig aufdecken und auch entsprechend therapieren. Ein weiteres Beispiel sind die schon erwähnten diffusen Störungen, es nimmt zu, dass die Leute sich weder richtig gesund noch richtig krank fühlen.
F: Gibt es vollkommene Gesundheit dann überhaupt noch?
DS: (lacht) Das weiß ich nicht genau. Wahrscheinlich immer weniger. Was zunimmt ist diese Grauzone, jeder hat irgendetwas, seien es Verspannungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien. Für viele „gesunde“ Leute bricht doch im Frühjahr der Notstand aus, wenn die Pollen kommen! Dies alles zeigt, dass unwahrscheinlich viele Leute immunologisch vorgeschädigt sind, ohne es zu wissen. Ich gehe auch davon aus, dass die weit verbreiteten Müdigkeitssymptome immunologische Ursachen haben, weil das Immunsystem zum Teil auch das Hormonsystem und das vegetative System irritiert. Dieser Zustand, dass viele Leute diffuse Beschwerden haben, die man nicht einordnen kann, ist etwas, mit dem auch die Schulmedizin schlecht zu Recht kommt. Wenn jemand mit Kopfschmerzen, Allergien, Verspannungen, Lebensunlust und Müdigkeit zum Internisten geht, bekommt er möglicherweise ein Antibiotikum, möglicherweise ein Kopfschmerzmittel. Wenn er zum Orthopäden geht, bekommt er eine Therapie der Halswirbelsäule, wenn er zum Urologen geht, werden die Harnwege durchgecheckt, und wenn er zum Kardiologen geht, das Herz. Gefunden werden damit immer nur Teilaspekte. Dazu kommt noch, dass viele der entsprechenden Untersuchungen, die eigentlich weiterführen würden, viel zu teuer sind, so dass nicht einmal schulmedizinisch ein ganzes Bild entsteht. Dieses ganze Bild kann durch die Holopathie gebildet werden. Ich traue mich zu sagen, dass ich mit der Holopathie, trotz eines Wustes von Symptomen, die entscheidenden Punkte herausfinden kann, die wir verändern müssen, damit es dem Patienten wieder gut geht.
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 UmweltbelastungenBetroffen sind heutzutage meistens das Immun- und Hormonsystem, weil die Umweltbelastung durch Elektrosmog, Schwermetalle und allgemeine Reizüberflutung extrem zunehmen. Ich weiß auch von vielen Kollegen, dass Patienten mit unklaren Symptomen heute die Praxen füllen. Auch die amerikanischen Synonyme wie MCS (Multiple Chemical Syndrom), oder CFS (Chronic Fatigue Syndrom), oder auch ADHS (Attention Deficit Syndrom), sind nur mehr oder weniger hilflose Umschreibungen der Resultate dieser Belastungen. Auch die moderne Schulmedizin weiß um diesen Zusammenhang, kann ihn aber meistens nicht exakt definieren. Wir haben einen besseren Weg als alle anderen Methoden, die ich kenne, um in diesem Nebel der scheinbar nicht zusammengehörigen Symptome die Ursachen zu finden und sie so weit aufzudröseln, dass eine Wendung geschehen kann. Natürlich nicht in jedem Fall. Wir können auch nicht jedem helfen. Patienten mit ADHS und CFS kommen viele in meine Praxis. Auch Patienten, die fälschlicherweise Psychopharmaka bekommen haben und auf verschiedenste Weise vortherapiert wurden, obwohl eigentlich endokrinologische und autoimmunologische Störungen dahinter standen, kann mit Hilfe der Holopathie geholfen werden.
F: Also Holopathie kann tatsächlich die Ursachen aufdecken? Auch wenn sie auf alten Glaubensmustern und Programmierungen der Persönlichkeitsebene beruhen?
DS: Ja. Ich würde jetzt in einem ersten Schritt davon ausgehen zu sagen: „Das was im Körper passiert, passiert durch Veränderungen im chemischen Gleichgewicht“, das ist nur eine erste Näherung. Veränderungen von Hormonen, immunologische Veränderungen, und natürlich auch Veränderungen von Enzymen, Spurenelementen, usw. Wir können diese Veränderungen mit Hilfe der Holopathie aufspüren, indem wir die entsprechenden Hormone und Enzyme energetisch anregen, und schon so das Gleichgewicht wieder herstellen. In Fällen, wo das alleine nicht reicht, können wir orthomolekulare Substanzen geben, die entsprechende Nachbildungen im Körper, im Stoffwechsel, unterstützen. Das ist der bodenständige Ansatz, der die Grundlage hat, dass jeder Veränderung im Körper, also auch die diffusen Symptome, entweder eine elektrophysiologische oder eine biochemische Veränderung zu Grunde liegt. Der bodenständige, und möglichst gesicherte Ansatz ist der, dass ich versuche, diese Veränderungen aufzuspüren und über die Therapieschemata, die ich habe, zu korrigieren. Da gibt es Erfahrungswerte, die zum Teil an Wunder grenzen. Heute erzählte mir ein Therapeut, dass eine über 70jährige Dame mit Diabetes im Koma lag, und dass er sie mit Holopathie wieder herausholen konnte. Oder dass es möglich ist, Tumorpatienten im Endstadium noch ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, wo man die Schmerzphase möglichst lang hinausziehen kann. Natürlich in Kombination mit der Schulmedizin. Das sind die ganz tragischen Fälle, wo auch die Holopathie nichts mehr bewirken kann. Aber immerhin höre ich von Angehörigen immer wieder, wie froh sie sind, dass der Opa oder die Oma noch relativ lange menschenwürdig leben konnten.
Der Durchschnittspatient kommt mit anderen Krankheiten, mit chronischen Leiden, die aber nicht so aussichtslos sind. In den allermeisten Fällen kann das gestörte bioenergetische und biochemische Gleichgewicht wieder gerade gebogen werden. Dies führt oft zu verblüffenden Dingen. Menschen, die lange Zeit unter Müdigkeit gelitten haben, werden wieder agil. Menschen, die lange Zeit immer wiederkehrende Infekte hatten, aufgrund eines gestörten Immunsystems oder einer gestörten Nebenniere, haben plötzlich keine Infekte mehr.
F: Würden Sie dazu raten, mit Hilfe der Holopathie einen Gesundheits-Check durchführen zu lassen, um auch beim vermeintlich Gesunden eventuell versteckte Krankheitsherde aufzuspüren, als vorbeugende Maßnahme bevor er Symptome entwickelt und krank wird?
DS: Ja genau, denn wir schauen uns neben den Symptomen auch die Ganzheit an, auch die Empfindungen, die allem zu Grunde liegen. Die Idee ist, dass letztendlich, selbst wenn wir die Ebene der biochemischen und bioenergetischen Veränderungen hinter uns haben, liegt immer noch die Ebene der Gefühle und Verletzungen vor uns. Das ist die eigentliche Krankheitsursache. Bei chronischen Krankheiten müssen wir irgendwann diese Ebene erreichen und dem Patienten auch dort Hilfe anbieten, und zwar nicht durch gutes Zureden, sondern indem wir seinem Gehirn die Energie geben, dass er selbst in einer Traumarbeit diese Dinge erleben und in seiner eigenen Traumsprache auflösen kann. Natürlich kann das im Einzelfall lange dauern, viele Patienten berichten aber, dass relativ rasch nach holopathischen Sitzungen Träume gekommen sind, oder sich nach Sitzungen Beziehungen zum Partner verändern konnten, ohne viele Worte.
F: Die Holopathie hilft also auch im psychosomatischen Bereich?
DS: Absolut, ja. Ich möchte kurz Stellung nehmen zum Verhältnis Holopathie und etablierte Medizin. Mein Grundsatz ist, dass diese Trennung künstlich ist, dass es für den Patienten besser wäre, wenn wir versuchen, möglichst ohne eine derartige Trennung zu arbeiten. Ich beziehe immer die schulmedizinischen Gesichtspunkte mit ein, indem ich versuche, die entsprechenden Ergebnisse des Holopathiechecks, schulmedizinisch zu beweisen. Wenn durch die Holopathie hormonelle Veränderungen festgestellt werden, schicke ich den Patienten zur Laboruntersuchung, so weit es kostentechnisch machbar ist. Bei vielen Tests ist es allerdings so, sie sind zu teuer, das bezahlt die Kasse nicht. In den Fällen kann ich es im Prinzip nur holopathisch beweisen. Eine holopathisch festgestellte Störung im Schilddrüsenautoimmunsystem kann aus Kostengründen eventuell nicht in jedem Fall im Labor verifiziert werden. Wenn der Patient aber auf die entsprechende Therapie gut anspricht, nehme ich doch an, dass auch die ursprüngliche holopathische Diagnose richtig war. Ich habe sehr viele solche Patienten. Die Hilfe besteht auch darin, nicht jeden in die Mühle eines Krankenhausbetriebs zu schicken, damit sämtliche Organe durchgecheckt und geröntgt werden. Hilfe kann darin bestehen, dass ich es mit Hilfe der Holopathie eingrenze. Im Darm finde ich erhöhte Risikofaktoren, die möglicherweise auf einen Tumor hindeuten, also schicke ich ihn gezielt zur Koloskopie, was natürlich viel erspart, da er keine anderen Untersuchungen braucht.
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Symbiose von Holopathie und SchulmedizinIdeal wäre, wenn es zu einer Symbiose zwischen Holopathie und Schulmedizin käme. In meiner Heimatstadt funktioniert das sehr gut. Die Extreme in beiden Richtungen erschweren aber immer noch symbiotische Zusammenarbeit. Wenn jemand zu sehr energetisch ausgerichtet ist und fassbare organische Veränderungen aus dem Blickfeld verliert, ist es genauso schlecht, wie wenn jemand die energetischen Zusammenhänge schlichtweg leugnet, wie es viele Kliniker machen. Es gibt in beiden Bereichen Gründe zum Umdenken. Aber ein echtes Zusammenwirken ist denkbar, und wenn ich es in der Praxis erlebe, ist es für den Patienten auch sehr günstig. Holopathie ist keine Methode, die sich alleine in den Raum stellen will, sondern wir suchen die Zusammenarbeit. In der Praxis führt dies zur viel effizienteren Diagnosefindung. Der Patient erspart sich den ganzen Rummel eines stationären Krankenhausaufenthalts, das wirkt kostendämpfend. Man braucht eben nicht mehr 120 Laborwerte, sondern vielleicht nur noch 10, die relevant sind. Dies betrifft die Diagnose, aber auch in der Therapie können Kosten eingespart werden, beispielsweise kann Antibiotika oft eingespart werden. Dem Patienten ist es leider meistens nicht bewusst, dass eine Packung Ziproxin (ein Antibiotika) wesentlich mehr kostet als eine Packung orthomulekularer Substanzen (aus der Holopathie), die in vielen Fällen, nicht in allen, das Gleiche leisten. Wenn die Kassen die Kosten für unsere Substanzen würden, könnte eine echte Kostenreduktion erzielt werden.
F: Die Holopathie bietet auch Möglichkeiten der Heimtherapie. Bedeutet das, dass der Patient nicht mehr in die holopathische Praxis kommen muss?
DS: Wir haben kleine Geräte entwickelt, auf die der holopathische Therapeut das ermittelte Therapieprogramm programmieren kann. Dieses Gerät trägt der Patient am Gürtel oder in einer Brust- oder Gesäßtasche, in der Nacht kann er es unter das Kopfkissen legen. Dieses Programm wiederholt automatisch die vom Therapeuten gefundenen Therapieprogramme in einer Endlosschleife. Man kann auch einzelne Programme auswählen, und Zeiten vorgeben. Man erreicht dadurch einen Effekt, als würde der Patient jeden Tag in die Praxis kommen. In manchen Fällen ist es natürlich nicht ganz so, da erreicht man nur annähernd diesen Effekt. Besonders für chronische Patienten ist das sehr wichtig. Es spart Kosten, denn die Miete für das Gerät ist natürlich viel geringer als häufige Praxisbesuche, und wir erreichen damit, dass bei chronischen Patienten die Therapiefortschritte gehalten, oder langsam ausgebaut werden können, und nicht wieder verschwinden, sobald der Patient die Praxis verlässt.
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Elektrosmog als KrankheitsverursacherIch möchte noch einmal zurückkommen auf die eingangs erwähnten Umweltfaktoren. Elektrosmog ist ein Faktor, den es natürlich schon sehr lang gibt, so lange, wie es eben Elektrizität gibt, aber man muss sich klar machen, dass gerade in der heutigen Zeit wesentlich mehr Sender gebraucht werden und auch in wesentlich mehr Frequenzen arbeiten als jemals vorher. Das hat in einem atemberaubenden Tempo und Ausmaß zugenommen. Sie können heute mit dem Handy im Keller eines einsamen, freistehenden Hauses telefonieren. Sie können versuchen irgendwo Sendelöcher zu finden, aber es gibt sie kaum. Es gibt im ganzen Bundesgebiet nur ganz vereinzelte Sendelöcher. Man kann sagen, 99% der gesamten Bundesrepublik werden permanent abgedeckt. Das Entscheidende ist, dass diese Strahlung auch im Schlaf wirksam wird. Mit energetischen Verfahren, nicht nur mit der Holopathie alleine, sondern auch mit RAC-Test, Kinesiologie, Elektroakupunktur, Kirlianfotografie, z.T. auch Infrarotwärmefotografie, also mit biologisch orientierten Verfahren kann man zeigen, dass durch Elektrosmog Veränderungen im Körper entstehen. Mittlerweile bestreiten das nicht einmal mehr die Betreiber, sie geben jedoch nicht zu, wie negativ diese Veränderungen sein können. Mit Hilfe biologischer Tests lässt sich aber zeigen, dass gerade Allergiker auf Elektrosmog massiv reagieren. Pollenallergiker erleben eine Verschlimmerung, wenn sie längere Zeit mit dem Handy telefonieren, ebenso Asthmatiker. Auf lange Sicht treten Verschlimmerungen auch bei anderen Autoimmunerkrankungen ein, bei Neurodermitis, Kolitis und allen anderen Autoimmunerkrankungen.
Das Schwierige ist, dass es zwar Studien gibt, die das zeigen, aber Gegenstudien, die das auch widerlegen. Entscheidend war die skandinavische Studie zum vermehrten Auftreten von Gehirntumoren entlang von Hochspannungsleitungen, die dann wiederum wegdiskutiert wurde. Immerhin hat sie aber dazu geführt, dass in Skandinavien Schulen und Kindergärten nicht mehr entlang von Hochspannungsleitungen gebaut werden dürfen. Mittlerweile gibt es auch Länder, die die Installation von Handy-Sendemasten bei Schulen und Kindergärten verboten haben. Also wir sind in der eigenartigen Situation, dass offiziell alle diese Einwirkungen als schadensfrei, als harmlos eingestuft werden, aber dann doch wieder Unbehagen hervorrufen, und dieses Unbehagen findet durchaus Eingang in die Gesetzgebung, obwohl die entsprechenden Studien immer wieder als nicht sauber und nicht maßgebend bezeichnet werden.
Es gibt aber auch im schulmedizinischen Bereich immer mehr Ärzte, die aus ihren Erfahrung heraus einen Zusammenhang zwischen Erkrankungen und Elektrosmog sehen. In österreichischen Ärztezeitschriften, auch in deutschen, wird dieses Thema in diesem Sinne diskutiert wird, dass Handys durchaus Verschlimmerungen chronischer Krankheiten bewirken können. Es findet zum Teil auch ein Umdenken auf kommunaler Ebene statt, indem Kommunen fordern, dass der Grenzwert reduziert wird nach dem Salzburger Muster. Salzburg ist in Österreich ein Vorbild, weil der Grenzwert um den Faktor 100 nach unten gedrückt haben.
Jetzt gibt es immer mehr Kommunen, die das in ihrem Bereich auch wollen. Also obwohl offiziell die Handystrahlung, oder höherfrequente Elektrostrahlung angeblich harmlos ist, sind sich die Bevölkerung, der kleine Mann und sehr viele Ärzte dann doch wiederum einig, dass dem aufgrund der Erfahrungen so nicht sein kann. Mit den oben genannten Methoden, Kinesiologie, RAC und anderen biologischen Verfahren, und natürlich auch mit der Holopathie kann man den Zusammenhang, dass Elektrosmog die Immunität stark verändert, klar erkennen.
Nochmal zurück zur Heimtherapie. Da die meisten Personen, die zu uns kommen, oder zu Therapeuten, die mit der Holopathie arbeiten, zurückgehen in ihr Umfeld welches mit Elektrosmog belastet ist, ist es zweckmäßig die Therapie möglichst lange fort zu setzen, um Strahlungsfreiheit zu simulieren. Das ist also ein Faktor. Man kann ohnehin keine Strahlungsfreiheit herstellen, aber man kann den Körper an die zunehmenden Belastungen gewöhnen, man kann ihn energetisch stärken, dass er sie aushält. Diese Funktion übernimmt in der Heimtherapie die Quint-Box, ein kleines programmierbares Therapiegerät. Neben der Box gibt es noch eine kostengünstigere Variante, den Quint-Chip. Auch auf diesen kann man ein Programm zum Schutz vor Elektrosmog aufprägen, aber auch beliebig andere, kleinere Therapieprogramme, gegen Arthrose, also abgenutzte Knie und Halswirbelsäulen, Verspannungen, aber auch Tonsillitis, Sinusitis und ähnliches. Indem der Patient diesen Chip an die entsprechenden Stellen klebt, mit hautfreundlichem Leukoplast, kann er dort eine punktförmige Dauertherapie durchführen, die sehr positiv sein kann.
F: Also wir können gegen den Elektrosmog generell nichts machen, aber den Patienten wirksam schützen.
DS: Ja, biophysikalisch lässt sich Elektrosmog praktisch nicht abschirmen, oder wenn, dann nur mit sehr großem Kostenaufwand. Daher gehen wir den Weg, dem Patienten Informationen zu geben, die ihn immunisieren, vergleichbar einer Impfung.
F: Ist diese Immunisierung dauerhaft?
DS: Nein, nur so lange das Gegenprogramm einwirkt. Speziell gegen Elektrosmog haben wir, außer Box und Chip noch ein relativ kostengünstiges Produkt entwickelt, spezielle Folien, die halbleitend sind, und in ihrem Bindegefüge auf eine bestimmte Weise von uns geprägt worden sind. Wenn die Strahlungen eines Gerätes hindurchgehen, wird dieser Gerätestrahlung eine bestimmte homöopathische Schwingung hinzugefügt, überlagert. Sie können diese Folie auf den Akku Ihres Handys kleben, worauf das Handy biologisch gesehen verträglich wird. Tausende sind davon im Umlauf, und es werden sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Wir bekommen damit zumindest symptomatisch den Elektrosmog in den Griff. Es gibt verschiedene Folien, je nach Gerätetyp für Handys, Computer, Sat-Anlagen und die normale Elektroanlage in Häusern oder Wohnungen.
F: Hat die Holopathie auch eine geistig-spirituelle Dimension? Kann man jemanden in seinem Erkenntnisweg fördern, ihn zur Erleuchtung führen?
DS: Der Ansatz ist der, dass alles, was im Geist passiert, zunächst mal zu einer elektrophysiologischen Veränderung des Gehirns führt, und diese auch zu einer stoffwechselmäßigen Veränderung. Das sieht man im MRT, also in Magnetresonanzbildern von Depressiven. Depressive haben einen völlig anderen Hirnstoffwechsel, oder auch im Kernspintomogramm. Man kann mit bildgebenden Verfahren zeigen, dass der Hirnstoffwechsel von Depressiven anders aussieht als von Normalen oder von Leuten mit Burn-out-Syndrom oder von Schizophrenen. Natürlich geht dieser Hirnstoffwechsel immer auch mit elektrophysiologischen Veränderungen einher. Sprich, mit der Energie, in Anführungszeichen. Diese Größen sind aber auch miteinander verzahnt. Der Patient erlebt beispielsweise Angst subjektiv als ein äußerst unangenehmes Gefühl, aber diese Angst ist jetzt real gesprochen eine Veränderung in seinem Hirnstoffwechsel und in seinem energetischen Gefüge des Gehirns, das ist sichtbar zu machen. Wenn es gelingt, dieses energetische Gefüge, also den Energiefluss der inneren Hirnmeridiane zu verändern, so dass sich auch der Hirnstoffwechsel verändert, verschwindet auch die Angst. Das ist unser Ansatzpunkt, wir sagen, es ist nicht notwendig, dass der Patient uns seine Angst mitteilt, sein Gehirn teilt es uns aufgrund der energetischen Veränderungen ohnehin mit. Wir können das testen, wir können auch Therapien abrufen, die diese energetischen Veränderungen wieder geradebiegen, also neutralisieren, und dadurch, nicht sofort, aber über lange Sicht, auch den Gehirnstoffwechsel beeinflussen, was bedeutet, dass auch die Angst verschwindet.
F: Die wird gelöscht?
DS: Ich mag den Ausdruck „löschen“ nicht so, weil es in Wirklichkeit viel komplizierter ist, aber nennen wir es mal so, ja.
F: Weil sie nicht mehr nötig ist? Also wenn die Angst nötig wäre, würde sie sich vielleicht nicht löschen lassen? Angst hat ja immer auch eine Berechtigung.
DS: Es ist so, dass die Patienten meist dann Angst haben, wenn das Unterbewusstsein Dinge unter dem Teppich hervorholt, mit Teppich meine ich jetzt, dass im Leben viele Dinge passieren, die wir nicht verarbeiten können, aber das Leben geht weiter. Nahe Angehörige sterben, man erlebt Ehekrisen, Verletzungen in den Beziehungen, Verluste, viele Dinge. Man nimmt sie eben zur Kenntnis, man verarbeitet sie nicht wirklich, man schiebt sie eben unter den Teppich. Dort bleiben sie aber und drängen nach einiger Zeit wieder heraus, wenn sie nicht eingeordnet werden können und wenn der Patient vergessen hat, dass er sie hat. Er weiß nicht mehr, was dieses diffuse Unlustgefühl hervorruft, und das erzeugt eben Angst oder auch Aggression, je nach dem, da sind eine Reihe von Gefühlen möglich.
Wir können in der Holopathie so vorgehen, dass wir sagen, wir stärken den Hirnstoffwechsel des Patienten energetisch und auch die Hirnphysiologie, das energetische Gefüge des Patienten, und den Stoffwechsel durch ausgewählte orthomolekulare Substanzen, das sind seltene Erden wie Molybdän, Beryllium, Mangan und andere, in Mikrodosierung. Wir stärken auf diese Weise den Hirnstoffwechsel derart, dass der Patient die Energie bekommt, diese Dinge unter dem Teppich hervor zu holen und in der Traumarbeit erneut eine Konfrontation mit ihnen einzugehen. Erst dadurch findet eine Bearbeitung statt. Diese Bearbeitung muss nicht bewusst sein. Sie kann auch in den höheren Schichten des Unterbewusstseins erfolgen, so lange der Patient unterbewusst positiv dazu eingestellt ist, so lange er es will, so lange er versteht, dass eine derartige Traumarbeit nötig ist, und dass es manchmal auch nötig ist, dass er unruhig schläft, um darüber hinweg zu kommen. So lange er also grundsätzlich bereit ist, das zu verarbeiten, wird sein Unterbewusstsein diesen Wunsch oder Befehl übernehmen und diese Arbeit leisten.
Wenn der Patient sich sperrt, was natürlich sein gutes Recht ist, und was man als Therapeut auch zur Kenntnis nehmen muss, werden durch die Holopathie die Dinge zwar hochgehoben, es kommt auch zur Traumarbeit, aber der Patient will nichts davon wissen. Dann könnte es sein, dass er aufwacht, um dem zu entgehen, oder es könnte auch sein, dass er die gehobenen Probleme wieder in Form von rein körperlichen Symptomen manifestiert. Der Holopath muss natürlich den Patienten genau beobachten und am Anfang an der kurzen Leine halten, um zu sehen, ob Erstverschlimmerungen auftreten als Folge davon, dass der Patient seelisch noch nicht dazu bereit ist, diese Dinge zu verarbeiten. Das muss man zur Kenntnis nehmen und diesen Teil der Therapie lassen und im organischen Bereich bleiben. Wenn aber ein grundsätzliches geistig-seelisches Einverständnis von Seiten des Patienten da ist, die grundsätzliche Bereitschaft sich mit den eigentlichen Problemen auseinander zusetzen, dann funktioniert das, dann kann die Holopathie die tiefen, auch unbewussten Konflikte aktivieren und einer Verarbeitung zuführen, so dass tiefgehende Veränderungen stattfinden.
Eines der erstaunlichsten Dinge, die ich erlebt hab, war bei einem Patienten mit unstillbarem Analjucken, dem ich ein holopathisches Stressmuster von Homosexualität gegeben habe, ohne ihm jemals etwas davon zu sagen. Der Patient ist seitdem beschwerdefrei. Ich könnte Ihnen noch viele derartige Dinge erzählen, speziell auch von Kindern mit Entwicklungsstörungen, die oft irgendwelche Schocks aus dem familiären Unterbewusstsein übernommen haben, beispielsweise sexuelle Dinge, die sie nicht verkraften können. Diese Kinder setzen ihre normale Entwicklung fort, wenn diese Dinge hochgehoben und verarbeitet werden. Oder Patienten mit chronischen Allergien. Allergie ist meistens ein Ersatzkrieg für etwas ganz anderes. Wenn die unterschwelligen Verletzungen erfasst und mit der Holopathie einer Verarbeitung zuführt werden, hören auch die Allergien auf. Es sind also sehr, sehr tiefe Anwendungen möglich.
Ich würde sagen, holopathisch lassen sich wahrscheinlich 80% der chronischen Krankheiten heilen. Die restlichen 20% sind entweder schon zu weit fortgeschritten, oder fallen unter die Kategorie, dass die Menschen noch keine seelische Bereitschaft haben für die Auseinandersetzung mit den eigentlichen Gründen, was man, wie ich schon sagte, akzeptieren muss. Es ist gut und in Ordnung, dass es keine Erlösung aus der Steckdose gibt. Man kann nichts aufpfropfen. Die Willensfreiheit des Patienten ist nach wie vor gültig. Der Patient muss von sich aus eine grundsätzliche Bereitschaft haben, sein Leben in der Tiefe umzustellen. Das muss oft gar nicht verbalisiert werden. Es ist oft so, dass die Leute es nicht ausdrücken können, es reicht die Bereitschaft, dass sie wirklich anders leben möchten als vorher. Aber wenn sie sagen, „ja Herr Doktor, wissen Sie, ich hab keine Probleme, ich möchte nur gesund werden“, dann ist das das Problem. Oder Tumorpatienten, die zu mir kommen und sagen, „wissen Sie, ja, ich hab einen Tumor, ich hab zwar den und den Laborwert, ja, aber ich hab keine Probleme, und bleibt mir vom Leib, das mit der Psyche, das interessiert mich nicht“. Gut, man muss das akzeptieren, und es gibt Erkrankungsformen, wo ich sicherheitshalber einen verfrühten Einstieg in die Arbeit mit dem Unterbewusstsein vermeide, dazu gehört die Tumor-Erkrankung. Ein zu frühen Einstieg kann einen bösen Rückfall erzeugen. Trotzdem ist meine Erfahrung, dass diejenigen unter meinen Patienten, die den Tumor ausgeheilt haben, diejenigen sind, die sich der Auseinandersetzung mit den eigentlichen Ursachen in irgendeiner Weise gestellt haben. Das muss nicht groß dramatisch sein, dass man weinend zusammenbricht, oder in eine Beziehungskrise geht, oder sich scheiden lässt, nur weil man sich vom Partner verletzt fühlt. Es kann auf stille Art ablaufen, einfach innehalten und sich trauen, das, was wehtat, noch mal anzusehen. Erstaunlicherweise ist das oft schon die Heilung.
Das Anschauen läuft oft so halb bewusst, indem der Patient sich mehr Zeit für sich nimmt, indem er einfach etwas Ruhiges tut, beispielsweise Gartenarbeit, und dabei irgendwie auch kontempliert, in sich selber zurückgeht. Früher dachte ich, ich müsse den Patienten ein Programm entwerfen, was sie tun sollen, hoch stehende Musik hören, hoch stehende Bücher lesen, bestimmte Formen der Meditation. Davon bin ich wieder abgekommen, jeder hat seinen eigenen Weg, und das Entscheidende ist die Motivation. Wenn jemand wirklich die Motivation hat, sein Leben anders zu leben als vorher, dann ist es das, und dann wird er seinen Weg gehen, und dann kann die Holopathie ihm ganz entscheidend helfen. Wenn er aber eine tief greifende Erkrankung nur als eine vorübergehende Störung sieht, und glaubt, genauso in jeder Form weiterleben zu können wie vorher, wird auch die Holopathie nur symptomatisch wirken.
F: Man braucht also die Mitarbeit vom Patienten schon.
DS: Ja, die äußere und die innere Mitarbeit. Die äußere Mitarbeit müssen wir voraussetzen, dass der Patient zum Beispiel seine Ernährung umstellt und sich ausreichend bewegt, solche Dinge, auch die Mittel entsprechend einnimmt. Die innere Mitarbeit ist sehr schwer zu verordnen. Wie gesagt, früher habe ich den Patienten Programme verordnet, aber das hat nicht so gut hingehauen. Ich habe gesehen, dass Leute auf ganz unterschiedliche Weise ihre Probleme verarbeiten, wo ich dachte, Mensch, das kann es doch nicht sein, aber genau das war es eben. Dieses Innehalten, dass die Leute selbst eine stimmige Form der Meditation finden. Für den Außenstehenden schaut das nach gar nichts aus, aber sie schauen nach innen und finden etwas, und das ist es.
Sie schauen nach innen und machen sich Gedanken über ihr Leben und ihre Motive, etwas, was sie all die Jahre vorher nie getan haben. Sie schauen ihre Beziehung an, oder etwas, was sie krank gemacht hat, und sind imstande zu weinen, Dinge eben, die ein Außenstehender vielleicht gar nicht merkt. Glücklicherweise sind mindestens 70% der Patienten in dieser Weise positiv eingestellt, und so kann man in der Tiefe mit ihnen arbeiten. Bei dem Rest ist es in irgendeiner Weise schwierig. Sei es, dass ein heimlicher Krankheitsgewinn vorliegt, indem die Ehefrau oder der Ehemann eine Krankheiten entwickelt, um dem Partner zu zeigen, wie schlecht er ist, wie sehr er unter dem anderen leidet. Was auch immer, da gibt es viele Spielarten, die natürlich dem Betreffenden oft gar nicht bewusst sein müssen.
F: Dann wäre das natürlich der Ansatzpunkt.
DS: Natürlich. Ich will den Leuten hier nicht unterstellen, dass sie das absichtlich tun, dann würde es ja nicht funktionieren. Aber das Unterbewusstsein folgt natürlich unseren geheimen Wünschen. Jemand hat gesagt, hütet euch vor euren Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen. Und wenn ich den geheimen Wunsch habe, es dem anderen mal so richtig zu zeigen, indem ich ihn spüren lasse, wie er mich fertig macht, könnte es sein, dass Unterbewusste sagt, okay, gut, wie machen wir das jetzt, und es konkret umsetzt. Oder man will sich selbst bestrafen, Frauen nach Abtreibungen, indem sie sagen, ich habe dafür eine Strafe verdient, und wenn ich jetzt einen Herzinfarkt bekomme, ist dies die gerechte Strafe, das hat mir der Herrgott auferlegt, das muss so sein. Wenn sie das so glauben, wird ihr Unterbewusstsein dafür sorgen, dass es so eintrifft. Anderen zu verzeihen ist schon schwer, aber sich selber zu verzeihen scheint manchmal fast unmöglich zu sein. Da kann natürlich auch eine gezielte Psychotherapie helfen, Holopathie alleine reicht nicht, weil der Patient einen Bewusstwerdungsprozess durchlaufen muss.
F: Die Holopathie kann dann begleitend wirken?
DS: Ja, durch die holopathische Begleitung können Bewusstwerdungsprozesse leichter laufen. Ich erlebe das bei Familienaufstellungen, dass die Patienten, die ich holopathisch vortherapiert habe, wesentlich schneller zu einer Aufstellung zugelassen werden, als andere. Normalerweise schauen sie nur zu, bis sie offen werden, mit der holopathischen Vortherapie machen viele schon beim ersten Mal aktiv mit, lassen sich also selbst aufstellen.
F: Haben Sie auch Glückseligkeit, Alleinheit oder Göttlichkeit in ihre Software mit aufgenommen?
DS: Wie oft im Leben lässt sich die negative Seite leichter erfassen als die positive. Angst, Aggressionen oder Minderwertigkeitsgefühle lassen sich gut erfassen, während positive Muster sehr viel schwerer zu fassen sind. Wir arbeiten daher so, dass wir die negativen Muster eingescannt haben und auf empirische Weise Homöopathika gefunden haben, die diese ausgleichen. Man kann also die negativen Muster verwenden, um den positiven Effekt hervorzurufen.
Es gibt ja auch diese homöopathische Umkehrwirkung, wenn ich ein Gift, sagen wir mal, Quecksilber, in mir habe, und ich gebe dieses Gift in einem Potenzakkord oder in einer Potenz, wirkt es gegengerichtet. Ich kann den Potenzakkord von Angst geben. Digital ist das möglich. Oder den Potenzakkord von Minderwertigkeit. Genauer gesagt, den Potenzakkord des elektrophysiologischen Abdrucks von Minderwertigkeit. Wie wir das einscannen? Ich sage dem Patienten, „jetzt konzentrieren Sie sich bitte mal auf Ihre Angst, was macht Ihnen Angst?“ und gehe dann auf bestimmte Akupunkturpunkte, um sie einzuscannen. Dieses elektrophysiologische Schwingungsmuster hat sich dann als sehr wirksam erwiesen, auch bei anderen Patienten mit Angstzuständen. Auf diese Weise konnte ich eine bestimmte Palette von energetischen Zuständen des Gehirns erstellen.
Momentan ist unser System so konzipiert, dass wir die negativen Dinge aufspüren, und sie die mit den Mitteln der digitalen Homöopathie in etwas Positives umwandeln.
Wir haben aber auch noch einen zweiten Weg: Dem Patienten mit Angstzuständen geben wir bestimmte homöopathische Substanzen von denen wir wissen, dass sie das elektrophysiologische Signal „Angst“ neutralisieren können. Beispielsweise Selen, es ist nicht allgemein bekannt, aber Selen kommt sowohl in den weißen Blutkörperchen, im Gehirn und in der Leber vor. Selen wirkt also in diesen Bereichen. Selen ist ein natürliches Antibiotikum zur Abwehrstärkung, wirkt aber auch gegen Angst. Andere Elemente, Tellur z.B. wirkt gegen Frustration, das habe ich empirisch herausgefunden. Silicea ist in der klassischen Homöopathie bekannt bei Minderwertigkeit. Silicium in Mikrodosierung ist also in diesen Fällen angebracht. Mit der Holopathie kann man dann sehr gut nachkontrollieren, dass diese Substanzen wirken.
F: Woher nehmen Sie all dieses Wissen? Träumen Sie das nachts?
DS: Nein, ich habe schon versucht, die Literatur zu sichten, so weit wie möglich. Was schwierig ist, weil sie sehr unsystematisch ist. Speziell die homöopathische Materia Medica liefert viel zu viel Informationen. Ich habe sehr vieles im Selbstversuch gemacht und durch energetische Testungen. Patienten mit ausgeprägten Minderwertigkeitsgefühlen kann man dann testen, ich hab mir einfach Zeit genommen und wirklich 25 oder 30 Spurenelemente ausgetestet, um herauszufinden, welches davon besteht die Testung in der Holopathie so, dass die entsprechenden Signale von Minderwertigkeit aufhören. Das ist eigentlich nur mit der Holopathie möglich, weil wir Testverfahren haben, mit dem die entsprechenden Schwingungsmuster direkt ins Gehirn gestrahlt werden können. Dadurch kann eine starke Reaktion stattfinden. Das hat am Anfang sehr, sehr viel Zeit gebraucht, aber ich habe die gefundenen Ergebnisse kartiert, also praktisch in Karten und Mustern zusammengefasst und systematisiert. Und heute haben wir sie im Computer integriert, und daher geht das sehr schnell.
F: Das klingt nach viel Fleißarbeit!
DS: Stimmt, ich habe fast zehn Jahre gebraucht, um das System lauffähig zu bekommen. Nachdem es aber jetzt im Computer integriert ist, steht es jedem zur Verfügung, das ist der große Vorteil.
F: Wie wichtig ist die Einnahme von den Aminosäuren und Spurenelementen?
DS: Bei jungen Leuten kann der Stoffwechsel alleine durch Energiegabe in Form von Schwingungen verändert werden, speziell bei Kindern, aber auch bei Menschen bei denen der Gesamtzustand gut ist. Je älter der Organismus wird, umso mehr braucht der Stoffwechsel andere Formen der Unterstützung. Dazu nutzen wir die Spurenelemente und natürlich auch herkömmliche Mineralien wie Kalium, Calcium und andere. Wenn man die energetische Therapie mit Gaben unserer orthomolekularen Substanzen abrundet, wie Molybdän, Mangan, Beryllium, Lanthan und anderen seltenen Erden, entstehen Effekte, die bisher nicht für möglich gehalten wurden, besonders im Gehirnstoffwechsel.
Wir haben hier eine homöopathische Verschreibungsart, wobei es nicht um die Verschüttelung oder Verreibung geht, sondern darum, dass das die einfachste Form ist, z.B. ein Metall in Milligramm- oder Mikrogrammdosen zu geben, indem man es jetzt z.B. in D4 oder D6 verreibt.
F: Das ist in diesen ATK`s?
DS: Ja, das ist in den orthomolekularen Kapseln enthalten, die wir verwenden.
F: Sie haben eben über die Anwendung der Holopathie bei Kindern gesprochen, ab welchem Alter ist die holopathische Behandlung möglich?
DS: Die Holopathie können Sie auch bei Säuglingen anwenden. Allerdings am besten in Kombination mit der Mutter. Je kleiner ein Kind ist, desto eher geht es eine energetische Symbiose mit der Mutter ein. Es entsteht, man könnte sagen, fast ein einheitlicher Organismus, der sehr ähnlich reagiert. Nehmen wir mal an, ein Kind hat ein chronisches Problem, sagen wir mal, Neurodermitis, dann ist es wahrscheinlich so, dass die Mutter unterschwellige Probleme hat, die bei ihr noch nicht ausgebrochen sind, also kompensiert werden, beim Kind aber immunologisch nicht kompensiert werden können, und ausbrechen. Oder Bettnässen oder was auch immer. Die chronischen, also die tiefgehenden Kinderprobleme lassen sich wirklich am besten durch die Mutter-Kind-Therapie lösen. Bei akuten Problemen, Husten, Schnupfen usw. behandeln wir die Kinder auch direkt. Kleine Kinder sitzen dann meistens auf dem Schoß der Mutter und werden bestrahlt.
F: Wir danken Ihnen für das Interview. (Ende des Interviews)
DS: Ich danke auch.
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Holopathie-PraxenIn Prien am Chiemsee: Naturheilpraxis Dagmar Paschke, 08051-9614571
In Berlin: Naturheilpraxis Rainer Schiffler Tel.: 030 365 70 53
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