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Autor: Gabriele-Diana Bode
erschienen: 01.09.2003
Herausgeber: Elraanis Verlag
 

Mein Weg zu den Engeln ...

Gabriele-Diana BodeBis zu meinem 48. Lebensjahr gehörte ich zu den Menschen, die vorwiegend nur an das glaubten, was man ahnen, sehen und vernunftsmäßig begreifen kann. Zumal ich, vom Sternzeichen Jungfrau, alles sowieso ziemlich analytisch anging. Ich gab keine Ruhe, bis ich den Dingen auf den Grund gegangen war und sie mir venunftsmäßig und logisch erklären konnte.
Also, ein total realistischer Mensch. Mein Vater, Dipl. Ingenieur und Erfinder, übertraf mich bei weitem, was diesen Realismus angeht. Und doch war er es, der mich in die spirituelle Welt schubste. - Wie das? Muss man sich da fragen.

Es geschah vor fünf Jahren. Mein Vater starb, und ich sah mich zum ersten Mal in meinem Leben mit dem Tod konfrontiert. Ich reagierte wie eine Marionette in den Tagen nach seinem Tod. Ich war wie von einer Glocke abgeschirmt, um den Schmerz nicht zu tief an mich heranzulassen. Ich bin Einzelkind, hatte nur noch meine Mutter und sonst keinerlei Verwandte mehr aus diesem Nest. Ich kümmerte mich nun sehr stark um meine Mutter, die wie ein kleines, verlorenes Kind ins Leben sah. Und dann passierte es!

Drei Tage nach dem Tod meines Vaters geschahen plötzlich recht merkwürdige Dinge. Meine Mutter erzählte mir aufgeregt, dass das Licht der Lampen irgendwie an und aus gingen. Und zwar immer dann, wenn sie in ein Zimmer ging und auf eine Lampe blickte und nur diese machte dann diese Zeichen. Analytisch ging ich an die Sache heran, kontrollierte alle Glühbirnen, den Sicherungskasten. Nichts! Alles war in Ordnung.
Die Tage vergingen, die Lichtzeichen blieben. An/aus und wieder an/aus ... die Glühbirnen, o.k. Der Sicherungskasten, o.k. Da musste ich doch der Sache auf den Grund gehen.
Ich kaufte mir ein Buch von Herald Ford (so hieß er, glaube ich), der irgendwie Kontakte zum Jenseits hatte. Ich hatte mir schon Gedanken gemacht, dass da irgendetwas vor sich geht, was ich nicht verstehe, aber dass wohl doch mit meinem Vater drüben zu tun haben musste. Schließlich hatten wir noch nie so ein Phänomen erlebt und genau drei Tage nach seinem Tod, hatte das angefangen. Es war ja auch nicht so, dass die Glühbirnen der Lampen kurz surrten und dann durchbrannten, wie man es kennt, wenn eine Glühbirne den Geist aufgibt, sondern es war richtig in klaren, kurzen Abständen ein An und Aus, wie ein Winken.
In diesem Buch las ich nun, wie Patienten Ford besuchen, um durch ihn Kontakte zu ihren Lieben drüben zu bekommen. Mir ging der Mund nicht mehr zu. Ich war total fasziniert, irritiert, ungläubig, perplex und doch hochneugierig, ob ich denn darin nun die Antwort auf unsere winkenden Glühlampen finden würde. Und tatsächlich! (war natürlich kein Zufall, dass ich dieses Buch fand) Da schreibt Ford doch wahrhaftig von einem Dialog zwischen einem Ehemann „drüben“ und der Ehefrau, die vor ihm sitzt. Sie fragt ihren Ehemann: „Bist du es, Karl, der mir Lichtzeichen schickt, indem die Lampen an und aus gehen?“ Mir zitterten die Hände, mein Mund blieb offen, ich griff sofort zum Hörer und rief meine Mutter an. Hocherfreut, dass wir nun nicht komisch im Kopf werden, sondern einfach ein Zeichen von meinem Vater bekamen, fuhr ich zu ihr und wir umarmten uns glücklich im Wissen, dass er bei uns war, obwohl wir ihn nicht mehr sehen konnten. Ja, das war der Schubs.

(Heute stelle ich mir schon vor, wie erstaunt mein Vater wohl war, als er „drüben“ ankam und begriff, dass es weiterging. Das MUSSTE er uns doch mitteilen! Und er kannte mich ja. Er wusste genau, dass seine Tochter der Sache auf den Grund gehen würde und somit den richtigen Weg, hin zu Gott, finden würde).

Später durften auch ich, meine Tochter, die zu dieser Zeit in den USA war und meine Schwägerin, Zeugen dieser Zeichen werden. Viele, denen wir das erzählten ... na ja, sie lächelten uns an, was sie dachten möchte ich gar nicht wissen. Von da an las ich Unmengen an Büchern, die mich immer mehr in die spirituelle Welt eintauchen ließen und mir immer klarer machten, was hier eigentlich los ist. Und, was ganz auffällig war, ich lernte neue Menschen kennen, die alle spirituell waren. Das führte mich zu einer Frau, die medial ist. (Heute meine Freundin.) Es führte mich zu spirituellen Seminaren, ich erlebte den Dalai Lama, als er hier in der Nähe von Hamburg war und es führte mich zum Malen meiner Engel.

Seit meinem 14. Lebenjahr male ich. Früher waren es Landschaften meiner alten Heimat Chile, wo ich aufgewachsen bin, und Tiere. Dann kam der Tag, an dem ich Weihnachtskarten für meine Lieben malen wollte. Kleine Aquarelle in Postkartengröße. Das war Weihnachten 1997. Ich begann eine kleine Winterlandschaft mit feinen Pinselstrichen im Wasser anzudeuten, als ich merkte, die Farben wollten anders laufen, als ich es wollte. Und dann bekam ich einen leisen Befehl: „Dreh das Bild um!“ - Gesagt, getan. Und dann sah ich, was ich zu tun hatte, es sollte ein Engel werden. Als dieser fertig war, spürte ich eine Leichtigkeit, eine Führung, noch mehr Engel zu malen.
Das war der Anfang zu meiner Serie, die noch immer kein Ende findet. Mein Auftrag, sie zu malen drückt so stark auf mich, dass ich an manchen Tagen, als ich schon die großen Engel malte, zwei am Tag malen MUSSTE. Und jedes Mal bin ich tief beglückt, was sich da so zeigt. Ich weiß es ja nie vorher. Es ist ja genauso eine Überraschung für mich, wie für diejenigen, die sich meine Bilder zum ersten Mal ansehen. Das Einzige, was ich wirklich erkenne, ist, wenn ICH sie male und wenn sie DURCH mich gemalt werden. Der Unterschied ist gewaltig: Das geführte Bild ist voller Licht und Liebe und lässt die heilige Energie richtig rüberkommen. Ich bin nur der Kanal, aus dessen Hände die Engel „herausfliegen“.

Ich danke Gott für dieses Geschenk!
Gabriele-Diana Bode


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Das Interview

Das Interview wurde geführt von Elora

Liebe Gabriele-Diana, wie fandest Du zur Malerei? Und wie kamst Du dazu Engel zu malen?

Meine Liebe zur Malerei begann ungefähr im Alter von 14 Jahren, als mir meine Eltern zum Geburtstag eine Staffelei, ein Holzkästchen mit Öltuben nebst Pinsel schenkten. Ich war damals ganz gut im Kunstunterricht in der Schule und meine Eltern förderten dies durch dieses Geschenk. Dann ging es richtig los! Ich begann Landschaften, Tiere und Blumen zu malen und alles in kräftigen Farben. Meine Eltern hingen dann tatsächlich diese Bilder im Wohnzimmer auf, was mich natürlich motivierte, immer weiter zu malen. Das blieb auch so, bis ich anfing zu studieren und später eine Familie gründete, in dieser Zeit malte ich so gut wie nichts mehr, aus Mangel an Zeit und Muße.
Doch dann geschah es im Dezember 1997, ich war inzwischen von meinem Beruf als Lehrerin beurlaubt, dass ich Weihnachtskarten für meine Freunde und Verwandten malen wollte. Mir schwebte eine Winterlandschaft vor. Ich begann mit einem See, ein Horizont, ein Bäumchen und merkte dabei, dass sich die Aquarellfarben irgendwie verselbstständigten. Sie „liefen“ im Wasser anders, als ich es wollte. In diesem Moment ging ein Befehl durch meinen Kopf „Dreh das Bild um!“ – Das tat ich dann auch und erkannte im Fluss der Farben einen wunderschönen Engel. Da begriff ich, ich sollte Engel malen.


BildWie inspirieren Dich die Engel zu Deinen Bildern, wie entstehen Deine Werke?

Genau kann ich das nicht wirklich in Worte fassen, was da mit mir geschieht. Auf jeden Fall, weiß ich einfach, wann ein Engel „durchkommen“ will. Es ist so, als wenn ich „spüren“ würde, dass mich jemand ganz dringend anrufen will und ich, ohne das es klingelt, nur noch den Hörer abnehme, um ihn zu hören. – So in etwa könnte man es beschreiben. Wenn ich dann vor dem weißen Papier sitze, ich weiß dann auch, ob es Aquarell oder Pastellkreide sein soll, habe ich keine Ahnung, wie der Engel aussieht, habe auch keine Skizze vorliegen, sondern lass es einfach „laufen“. Wieso ich dann diese oder jene Farbe nehme, weiß ich nicht, es ist einfach „Führung“. Während des Malens „sehe“ ich dann allmählich wie der Engel aussieht, spüre wie die Form wird, wie der Hintergrund aussehen soll, wohin die Symbole hin sollen und welche. Wobei es bei manchen Engeln für mich sehr schwer ist, zu kapieren, welche Symbole wohin sollen, so wie es mir beim Engel des Lebens passierte, mit dem ich 5 Tage lang „Zwiesprache“ hielt, bis ich endlich begriff, was er „wollte“.


BildKann man sich von Dir seinen persönlichen Schutzengel malen lassen? Oder “erscheinen” die Engel intuitiv, wenn Du den Drang verspürst zu malen?

Also das kann ich ganz klar mit Nein beantworten. Bisher habe ich nur zwei Schutzengel für zwei kleine Kinder „empfangen“ dürfen. Aber ich glaube, wenn ich sagen würde, ich male Deinen Schutzengel und es würden sich 50 oder mehr Liebhaber meiner Engel, bei mir melden würden, mit der Erwartung ihren Schutzengel zu malen, könnte ich es nicht.
Ich bin, glaube ich, nicht dazu ausgesucht worden. Meine Engel „erscheinen“ wirklich nur intuitiv, dann, wenn es sein soll. Und es sollen Engel für ALLE sein. Ich glaube, auch dadurch, dass alle Engel so unterschiedlich sind, sie bereits so etwas wie Schutzengel für all jene sind, die diesen oder jenen Engel als IHREN Engel erkennen. Wie oft habe ich in meinen Ausstellungen erlebt, dass eine Betrachterin vor einem Engel stehen blieb und sagte: „DAS ist MEIN Engel!“ – Das sind sehr schöne Momente, vor allem, wenn ich das Strahlen in den Augen der Betrachterin sehe.


BildKönnen Deine Bilder auch im Original erstanden werden? Und wo erhält man Kunstkarten und Kunstkopien Deiner Werke?

Dazu muss ich leider auch Nein sagen. Warum? Diese Engel gehören uns allen. Sie sind auch nicht meine. Ich male sie und stelle sie uns allen zur Verfügung. Damit viele Menschen in den Genuss der Bilder kommen, stelle ich sie in Kirchen aus, wo sie ein sehr positives Echo haben. Das erkenne ich an den unglaublich liebevollen und ergreifenden Eintragungen im Gästebuch, das während der gesamten Dauer Ausstellung immer in der Kirche ausliegt. Und damit viele die Engel sehen können, laufen die Ausstellungen meistens bis zu drei Monate lang.
Als ich während meiner 2. Ausstellung gefragt wurde, ob man die Engelbilder kaufen kann, begriff ich, dass Karten zum Verkauf angeboten werden mussten. Und so fing ich an, Karten drucken zu lassen und biete sie noch heute selber an.
Dann hat es den Engelein aber nicht gefallen, dass nur jene, die zu den Ausstellungen kommen können oder ein Internetanschluss haben, diese Karten erwerben können. Das gefiel mir ja auch nicht, aber ich fand einfach keinen Verlag ... bis, eines Tages, ein Zweizeiler vom Sichtweise Verlag per Mail zu mir kam, wo Interesse zu einer Postkartenserie bekundet wurde. – Ich bin 100% sicher, DAS war eine Fügung der Engel!
Heute, drei Monate später, bietet dieser Verlag von 14 Motiven Doppelkarten, Lesezeichen, Poster in DIN A4 und von 6 Motiven Poster in 40 x 50 an. – All das ist gerade in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit zwei Wochen auf dem Markt.


Welche Botschaft möchtest Du mit Deinen Engelbildern anderen Menschen weitergeben?

Als meine ersten Engel damals Weihnachten 1997 entstanden und die Karten, nach dem Verschicken, ein unglaubliches Echo hervorriefen, begann ich ja mit den großen Bildern. Diese entstanden innerhalb von drei Monaten. Es waren an die 25 Bilder. Als ich sie alle vor mir aufgestellt sah, schoss wieder so ein Befehl durch meinen Kopf, der in etwa Folgendes besagte:
„Du musst die Engel zu ALLEN Menschenkindern bringen. Durch die Engelbilder könnten die Menschenkinder wieder zu GOTT und den Glauben finden.“
Und in der Tat, es ist doch so: so viel ich weiß, glauben 60% oder noch mehr Menschen an einen Schutzengel oder Engel, aber an GOTT??? - Und da stimmt eben etwas nicht: Denn GOTT allein ist die einzige und alleinige Schöpferkraft. Somit: ... ohne GOTT ... keine Engel.
Und genau DAS ist meine Aufgabe: Über die Engelbilder, die Menschen wieder für GOTT zu sensibilisieren, auf dass sie begreifen, dass die Engel SEINE Boten sind und sie uns durch ihre Existenz – durch meine Engelbilder z.B. - darauf hinweisen wollen, dass es die geistige Welt gibt.
Auch wenn Rationalismus, Aufklärung und Materialismus uns vormachen wollen, dass alles, was man nicht sehen, anfassen und beweisen kann, nicht existent ist, so weiß ein jeder Mensch oder hat ein jeder von uns schon mal gemerkt, daß da „etwas“ ist. Wir nennen es gerne: innere Stimme, Gefühle aus dem Bauch oder dem Herzen ... Und? Kann man all das anfassen, sehen oder beweisen???
Ich kann die Engel, die ich male nicht anfassen, sehen oder beweisen ... und doch sind sie da!


 
Quellen und Verweise:
Homepage Gabriele-Diana Bode
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